Kim Schneiders Blog - youngvisions.net

Pizzafraublog

03. Oktober 2009 - von Kim - 0 Kommentare - Artikel kommentieren

Gerade bestellte ich bei meinem favorisierten China-Bringservice ein Thaigericht mit knusprigem Hühnchen. China-Town heißt der Laden, beliefert allerdings nur die Nordöstlichen Teile Kiels, leider. Der Laden ist echt gut und erheblich besser als die allseits bekannten Asia-Bringdienste in Kiel, die ich bis zu meinem China-Town-Erlebnis durch die Bank weg alle echt schlecht fand (Shenyang geht gar nicht...).

Meistens lege ich mir mein Bezahlgeld rechtzeitig bereit, weil ich weiß, die Fahrer sind meistens in Eile. Ich schaute ins Portemonnaie und fand zwei Fünfer und zwei Fünfziger. Da dachte ich mir eigennützig, dass ich mir ja einen der Fünfziger noch gut klein machen könnte. Also legte ich den braunen Schein zur Seite und wartete auf mein Essen, das auch pünktlich, lecker und heiß geliefert wurde.

Offenbar war ich der erste Kunde an dem Tag, und als ich dem Fahrer meinen 50er vor die Nase hielt, sagte der gleich, dass er den nicht wechseln könne. Ich ging also zähneknirschend zurück in die Wohnung und holte die beiden 5er.

Während des Essens, das ich am PC einnahm, weil ich gleichzeitig das Finale der Bundesliga-Konferenz auf 90elf verfolgte, recherchierte ich dann im Internet nach der Rechtslage. Wie hat das also abzulaufen in so einer Situation, wenn also wirklich kein Geldwechsel gelingen kann. Zwar fand ich auf die Schnelle keine gute und vor allem seriöse Informationsquelle, doch stieß ich dabei auf den Blog der Pizzafrau.

Sehr lesenswert und sympathisch!

Übrigens, der Blog liefert eine Fülle wertvoller Informationen, wie man es einfacher hat mit dem Pizzaservice. Wenn ich also in Zukunft meinen Fuffi egoistischerweise vom Bringdienst wechseln lassen möchte, gebe ich bei der Bestellung eben einfach an, dass ich nur einen Fünfziger (oder gar größer) habe.

Die von einem anderen Pizzaserviceblogger propagierte Lösung, dass der Fahrer dann das Wechselgeld nachliefert, würde ich allerdings maximal Smiley's zugestehen, da sich dieser Bringdienst in drei Städten durch höchste Zuverlässigkeit bewährt hat. Mundfein beispielsweise würde ich in der Hinsicht kein Stück vertrauen. In dem Fall würde ich wohl, wenn der Fahrer nicht bereit ist, nochmal zur Abrechnung wiederzukommen (also, wenn er mir nicht vertraut, dass ich nochmal die Tür öffne), die Bestellung einfach nicht annehmen.

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