Paukenschläge im Sport
06. Juli 2008 - von Kim - 0 Kommentare - Artikel kommentieren
Mehr per Zufall, aber dennoch extrem überraschend stellte ich fest, dass die immer so ruhig und bescheiden wirkende Justine Henin ihren Rücktritt vom Profi-Tennis bekanntgab - schon am 14. Mai ist das gewesen. Mit erst 25 Jahren gab die zu dem Zeitpunkt amtierende Weltranglisten-Erste den Thron an Ana Ivanovich ab. Auch, wenn ich wenig (bis inzwischen gar kein) Tennis gucke, wird mir eines bei Justine wohl fehlen: Die einhändige Rückhand. Das sieht man beim Frauentennis ja extrem selten, und auch die Männer spielen ja immer öfter mit der Rückhand für Weicheier. So habe ich die beidhändige Rückhand früher - zu meinen unrühmlichen, eigenen Tenniszeiten, immer bezeichnet.
Aber nun was Aktuelles. Ein Blick auf die Formel 1-Gesamtwertung zeigt uns einen verblüffenden Stand: Die Top 3 sind punktgleich! Unglaublich! Zwei der Piloten haben sogar gleich viele Siege und der Mann auf Platz 4 ist auch nur zwei Punkte dahinter. Vorbei sind die Zeiten, in dem wir auf Platz 1 Michael Schumacher sahen und dann lange Zeit niemanden. Vielleicht tatsächlich mal wieder ein Grund, Formel 1 zu gucken.
Aber ich kann nur noch wenig Sympathien mit den heutigen Stars empfinden. Die sind alle Schickimicki. Hamilton sieht aus wie ein Heintje cappuccino-farben, Massa könnte nicht mal über die Tischkante bei mir schauen, genau wie manch deutsches Talent und Raikkönen tut cooler, als er ist. Heidfelds Bart find ich gut. Toller Kontrast in dem Rennsport, der ja auch immer mehr zur Modeschau verkommt. Man denke nur an die Diskussionen um Jogi Löws eklig anliegendes Hemd. Bah. Okay, sind alle trotzdem steinreich, und ich noch nicht. Also halt ich die Klappe.
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