CDU Geldern: Stasi-Methoden
07. September 2009 - von Kim - 0 Kommentare - Artikel kommentieren
Man mag kaum glauben, was ein Heise-Artikel heute berichtet. Noch viel schlimmer aber ist, dass Marianne Ingenstau das Ganze auch noch rechtfertigt!
Hintergrund: Die CDU-Fraktionsspitze kassiert private Emails ihrer Mitarbeiter. Nun hat ein betroffenes CDU-Mitglied Strafanzeige gegen die Fraktionsspitze erstattet. Richtig so!
Ingenstau bestätigte laut Rheinische Post die "Umleitung" der E-Mails über die Fraktionsspitze: Man mache das seit etwa einem Jahr so. Sie verglich demnach das Einsehen der privaten E-Mails mit dem Lesen von Postkarten und sieht deshalb keine rechtlichen Probleme beim Umleitung der Mails.
(Quelle: Heise-Artikel)
Ich tippe mal auf Internetausdrucker.
Und übrigens: Ich persönlich will auch nicht, dass irgendwer, außer der Adressat, meine Postkarten liest. Ich hoffe, die Strafanzeige hat Erfolg und dass sich die Wähler der Stadt Geldern gut überlegen, wen sie bald wählen. Herrn Bernd Holz empfähle ich, der Piratenpartei beizutreten.
Denkt man daran, wie oft man nun den Slogan Das Internet ist kein rechtsfreier Raum von den (möchtegern-?)großen Parteien hört, sollte man den Damen und Herren der Fraktionsspitze ganz gewaltig Feuer unter dem Allerwertesten machen.
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