Kim Schneiders Blog - youngvisions.net

Filmkritik: Transformers

28. August 2007 - von Kim - 0 Kommentare - Artikel kommentieren

Voller kindlicher Vorfreude schaute ich mir gestern den Film Transformers an. Zwar war mir die damalige Konkurrenzserie M.A.S.K. immer lieber, aber auch die anderen Verwandlungskünstler um Optimus Prime und Megatron schaute ich gern im Fernsehen.

Ich wurde aber etwas enttäuscht, denn der Film versucht meiner Meinung nach zu sehr den Spagat aus Actionspektakel und die Beibehaltung vieler Züge der Zeichentrickserie aus meiner Jugend. Ich hätte mir tatsächlich eine etwas oberflächlichere Handlung gewünscht ;-) Vor allem aber ist der Film nichts für Kinder, und so betrachte ich auch die FSK-Freigabe für 12jährige als korrekt.

Die Actionszenen sind so teilweise so schnell, dass man überhaupt nichts erkennt. Da fliegen riesige Monsterroboter rasend schnell und sich wandelnd knapp über die Strassen Los Angeles und richten dabei reichlich Schaden an ihrer Umwelt an.

Außerdem scheint mir der Film eine Machtdemonstration der USA zu sein - oder jedenfalls von einer typisch übertriebenen Portion Patriotismus geprägt zu sein. Eine coole Spec-Ops-Einheit voller John McClanes, F22-Kampfflugzeuge, Gunships, Erdkampfflugzeuge vom Typ A-10 und sogar Dronen ballern abwechselnd auf die bösen Roboter der Decepticons.

Am Anfang und immer wieder zwischendurch fühlen wir uns auch ein wenig in die American Pie-Filme versetzt, wenn der Teenager-Held Sam Witwicky versucht, seine Traumfrau Mikaela (gespielt von der Sexbombe Megan Fox) zu umschwärmen.

Mein Fazit lautet, dass der Film zwar nicht besonders doll ist, aber wer wie ich damals von der Zeichentrickserie gefesselt war, kommt früher oder später nicht an dem Film vorbei.  

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