Filmkritik: Sieben Leben
21. Januar 2009 - von Kim - 1 Kommentar - Artikel kommentieren
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Gestern Abend sahen Merle und ich im Cinemaxx am Hamburger Dammtor das Drama Sieben Leben mit Will Smith.
Der Film stammt vom Regisseur des Mannes, der auch Das Streben nach Glück verfilmte, und das merkt man. Ich will gar nicht so viel emotionale Schwärmereien verbreiten, aber auf jeden festhalten, dass der Film fantastisch ist und unter die Haut geht.
Der Film vermittelt unterschwellig viele Botschaften, die sich viele - und natürlich auch ich - zu Herzen nehmen sollten. Es wird Vieles durch erschütternde Beispiele, die mitten aus dem Leben gerufen sind, ins Gewissen gerufen und zwar nicht nur Themen wie Organspenden und Knochenmarkspenderkarteien, sondern auch:
- Telefonieren am Steuer gehört sich nicht.
- Die Menschen sollen mehr Kinder bekommen.
- Tu Gutes und belohne die, die es verdient habe.
- Wenn Du helfen kannst, hilf anderen.
- Geld allein macht nicht glücklich.
- Sei nicht argwöhnisch. (Notiz an mich.)
Atheisten mag es zweitweise stören, dass der Hauptcharakter zu sehr Gutmensch ist, beinahe das Bild Jesu zeichnet. Vor allem, wenn man an das Ende des Films denkt und die Liste oben betrachtet. Andererseits offenbar die zentrale Rolle des Films auch teilweise Züge der Selbstjustiz, moralische Erpressung und viele menschliche Schwächen, was den Film insgesamt zu einer ungewöhnlichen Glaubwürdigkeit bringt.
Empfehlung meinerseits: Wer Dramen nicht scheut oder einen Film für ein Date braucht, sollte sich den anschauen. Der Film ist kaum Schnulze, und er hat mich teilweise sehr nachdenklich gemacht.
Kommentare
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1. Kommentar vom 22. Januar 2009 17:46:12
KIm
Kleine Ergänzung:
Wer sich fragt, warum ich die schöne Qualle als Bild für diesen Artikel gewählt habe: Sie spielt eine gewisse Rolle in diesem fantastischen Film.



