Filmkritik: Iron Man
08. Mai 2008 - von Kim - 0 Kommentare - Artikel kommentieren
Am Dienstag sahen die liebe Merle und ich im Cinemaxx am Dammtor-Bahnhof die Comic-Verfilmung Iron Man. Der Film wurde ja bereits mit guten Kritiken gesegnet, und ich kann das nur unterschreiben. Der Film bietet eine umfassende Charaktergeschichte, die aber nicht langweilig wird, sehr viel Action und Sprüche wie sie von meinem Freund John McClane stammen könnten. Ich hoffe sehr auf einen zweiten Teil!
Die Rolle des industriellen Erben und heranwachsenden Superhelden Tony Stark wird ganz vorzuglich ausgefüllt durch Robert Downey Jr. - ein Star, von dem ich verblüffend lange nichts mehr hörte, obwohl der Mann gar nicht untätig war (siehe Wikipedia). In weiteren bedeutenden Rollen sehen wir Jeff Bridges, den man gar nicht wiedererkennt (bullige Erscheinung mit Glatze und grauem Vollbart) und Gwyneth Paltrow, die die liebenswürdige rechte Hand des Heldens verkörpert.
Iron Man ist ein Mix aus einem High-Tech-James Bond (inklusive seiner Frauengeschichten), ein bißchen Batman und Stirb Langsam (wenn auch nicht so viele Leute sichtbar umgeschossen werden) mit unterschwelliger Kritik an militär- und wirtschaftspolitische Belange und kommt ohne nervendes Romantikgeplänkel aus, wie es uns beispielsweise in Spider-Man 3 plagte. Allerdings hatte man sich am Ende doch noch gewünscht, dass sich Pepper und Tony noch küssen.
Wer Comic-Verfilmungen mag und laute Action nicht füchtet, sollte sich den Film auf jeden Fall angucken!
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