Filmkritik: Der Goldene Kompass
06. Dezember 2007 - von Kim - 0 Kommentare - Artikel kommentieren
Rebecca lud mich ein, mit ihr und einem weiteren Mitglied der Snittegang, den Film Der goldene Kompass zu erleben.
Dazu eines vorweg: Der Film ist der Auftakt einer Trilogie! Und zwar der Fantasy-Roman-Reihe His dark Materials von Philip Pullmann. Es gab so viele Besucher im Kino, die sehr verdutzt aus der Wäsche schauten, als der Film ein auch für mich abruptes Ende nahm.
Überhaupt macht es wohl Sinn, sich wenigstens mit den Grundlagen der Bücher zu beschäftigen, denn mir persönlich fehlten doch so einige Zusammenhänge.
Dennoch: Schön anzusehen war der Film allemal. Der Zuschauer taucht ein in viele, stimmungsvolle, aber auch düstere Fantasy-Welten. Der Film startet wie ein Disney-Fantasy-Film für Kinder, wird dann aber immer düsterer, und letztlich gerät man in ein spannendes Fantasy-Action-Spektakel, das zwar in Sachen Mord- und Todschlag nicht mit dem Herrn der Ringe Schritt halten kann, aber aufgrund des viel sanfteren Einstiegs doch stark überrascht. Insbesondere der Bärenkampf zwischen Prinz und König verblüffte mit seiner finalen Brutalität, die ich persönlich nicht bei ab 12 einordnen würde. Aber wenn auch Star Wars Episode V - Das Imperium schlägt zurück ab 12 ist, dann ist es wohl in Ordnung.
Mir hat der Film gut gefallen, und ich freue mich auf den zweiten Teil Das magische Messer. Die Besetzung ist übrigens großartig: Nicole Kidman wirkt von Anfang an wie eine große Femme Fatale, Daniel Craig als tapferer Abenteurer, Christopher Lee (kleine Nebenrolle) ist auch mit 85 Jahren noch topfit und Respekt vor Jungstar Dakota Richards. Diese Rolle hat mich sehr beeindruckt. Daniel Craig spielt übrigens wieder mit seiner ersten Miss Bond - die schöne Eva Green (aka. Vesper Lind) spielt eine fliegende Hexe, oh und Sam Elliot spielt auch noch mit.
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