T-Mobile-Ausfall sorgt für Aufklärung zum Thema AGB
23. April 2009 - von Kim - 0 Kommentare - Artikel kommentieren
Ein Gutes hat der T-Mobile-Ausfall - er sorgt für Aufklärung. Nämlich darüber, dass die Menschen, die jetzt so lauthals schreien, mal durchlesen sollten, was sie unterschreiben oder (bei Internetbestellungen) anklicken.
Ich war selbst betroffen und finde dieses Geschreie einiger Politiker super peinlich. Nicole Maisch ist so eine Volksvertreterin - meiner Meinung nach eine völlig weltfremde Verbraucherpolitikerin (war laut Wikipedia offenbar nie in der Wirtschaft tätig) einer seit Jahrzehnten unwählbaren, wirtschaftsfeindlichen Partei (Grüne).
Maisch fordert eine angemessene Entschädigung, eine Gutschrift. Und wie hoch soll die sein? Gemessen an der Ausfallzeit zur Stundenanzahl eines Monats dürfte das 0,005% entsprechen der Grundgebühr - oder sowas in der Größenordnung - super! Allein durch den Verzicht auf SMS-Gebühren am kommenden Sonntag verzichtet der rosa Riese auf Millionen.
Und die, die sich maßlos aufregen, sollen doch einfach wechseln. Am besten ins E-Netz, und dann sollen sie mich mal hier in Kiel besuchen kommen. Als ich noch Base-Kunde war, konnte ich hier nämlich so gut wie überhaupt nicht störungsfrei telefonieren - und ich musste selbst unter diesen Umständen akzeptieren, dass ich einen Vertrag mit entsprechenden AGBs unterzeichnet habe.
Ein guter Politiker würde sich hinstellen und sagen: Leute, lest die AGB!
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