Johanna Merhof: Männer und die Pille für den Mann
20. August 2008 - von Kim - 0 Kommentare - Artikel kommentieren
Christophs blaues welt.de verkommt zwar aus zweifelhaften Wachstum-Wachstum-Wachstums-Gründen immer mehr zu einer roten IVW-Klickwiese (im Vergleich zur Konkurrenz wie spiegel.de oder sueddeutsche.de), woran meine Freunde und ich ja nicht ganz unschuldig sind. Richtig lesenswert finde ich aber die Kolumne Heartcore. Wer jetzt schreit, ich sei eine Sissy, dem gestehe ich gleich noch, dass ich Sex and the City gern gucke.Meine Ansichten dürften dafür um so erwachsenmännlicher sein.
Die Kolumnistin heißt nicht Carrie Bradshaw, sondern Johanna Merhof und liefert heute einen Anlaß für Asche auf das Haupt der Herrenwelt. Thema: Pille für den Mann.
Ich jedenfalls würde die durchaus zu nehmen bereit sein, aber die Forschung ist aus Akzeptanzgründen beendet worden. Selbst auffällig viele, mit Placebos versorgte Heulsusen, klagten über Nebenwirkungen, die mit unserer hochheiligen Potenz zu tun hat. Und das jedenfalls war mir neu. Vielleicht sollte man noch einmal einen Versuch starten und den Probanten die Statistiken mit den Placebos vor Augen führen. Oder im Sinne der Gleichberechtigung - warum sollten nur Frauen unter den Nebenwirkungen leiden? Oder ein ganz anderes Stichwort: Gentleman-Behaviour!
Und nicht zuletzt wäre die Schwangerschaftsverhütung mit zwei Pillen wohl noch sicherer als die Kombination Kondom plus Pille. Wir leben halt immer noch in einer Männerwelt.
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