Kim Schneiders Blog - youngvisions.net

220000 Dollar für 24 Musikstücke

05. Oktober 2007 - von Kim - 0 Kommentare - Artikel kommentieren

Der SPON berichtet heute von einer bitteren Verurteilung gegen eine 30jährige Frau, die 24 Songs über die Tauschbörse KaZaA unter die Leute mischte. Theoretisch hätte auch eine Buße in mehrfacher Millionenhöhe für die rund 1700 ihr zur Last gelegten Downloads geschehen können.

Auch, wenn es natürlich rechtens ist, dass die Musikindustrie ihre Rechte schützen will, so ist die Strafe in ihrer Höhe doch absolut überzogen. Was hat die Industrie davon, wenn sie den kleinen Bürger für den Rest seines Lebens finanziell ruiniert? Außerdem bringt das wieder einmal die Frage auf, warum die Musikindustrie sich nicht erstmal an die eigene Nase fässt. Die alte Diskussion darüber, dass alle großen Labels und Medienunternehmen den Internet-Trend total verpennt haben, ist ja wohl weiterhin gültig.

Meine Erfahrungen mit beispielsweise Musicload waren so schlecht, dass ich mich bis heute nicht wieder dort blicken lassen habe. Einzig Apple steht glänzend da - nicht zuletzt wegen des anhaltenden Kults um den iPod.

Wer also immer noch glaubt, ein Kavalliersdelikt zu begehen, indem er Raubkopien im großen oder auch nur kleinem Stil erwirbt, sei durch diese Meldung einmal mehr gewarnt.

Übrigens: Der Internet-affine User hat das doch alles gar nicht mehr nötig. Warum nicht einfach mal zu den verschiedensten Webradios wechseln? Dazu gibt es so viele Software-Produkte, die Internetradio mitschneiden können. Da gibt es genügend absolut legale Lösungen, die so clever entwickelt wurden, dass sie on-demand genau das liefern, was man haben will. Man muss nur etwas Geduld haben.

Kommentare

- Noch kein Kommentar vorhanden. -

» Artikel kommentieren




yv.net

« Mai 2012 »
M D M D F S S
  1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31   

Blog-Kategorien

Linkage

Strasse Augustenhof in Brokenlande