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GEZ: Miese Methoden gegen mieses Image

24. August 2007 - von Kim - 2 Kommentare - Artikel kommentieren

Blog-Bild: GEZ: Miese Methoden gegen mieses Image
Google: GEZ-Gebühr vs. gesetzliche Rundfunkgebühr

Die GEZ mahnt ein Internetportal ab, weil es den Begriff GEZ-Gebühr verwendet. Sie will so ihr mieses Image loswerden, so der Spiegel Online. Der Schuss geht wohl eindeutig nach hinten los, denn es ist doch nur eine Frage der Zeit, bis die Medien davon berichten.

Ich hoffe, dass die GEZ damit auf die Schnauze fällt, denn mein laienhaftes Rechtsverständnis sagt mir, dass der Begriff so gängig ist und in aller Munde verwendet wird, dass die Abmahnung als Farce abgewunken wird.

Wer von Euch sagt denn bitte gesetzliche Rundfunkgebühren? Der Begriff GEZ-Gebühr ist doch so gängig, dass das in den gängigen Sprachgebrauch übergegangen ist wie Tempo für Taschentuch oder googlen für eine Suchmaschine benutzen. Ich hoffe, die Gerichte sehen das genauso, denn sonst kann die GEZ mit dieser Aktion echt noch reicher werden. Man google mal nach "GEZ-Gebühr" und anschließend nach "gesetzliche Rundfunkgebühren" und beachte die Anzahl der Treffer... (wahlweise knapp 100.000 zu 50.000 oder in Anführungszeichen gesetzt sogar knapp 100.000 zu 69!).

Lustig wäre die anzunehmende Folge, dass nachdem es die GEZ geschafft haben sollte, den Begriff GEZ-Gebühr aus dem Internet zu tilgen, spürbar weniger zahlungswillige Bürger auf die Website der GEZ gelangen und der Schuss ins eigene Knie damit perfekt wird ;-)

Übrigens ist die GEZ bei Google mit dem ungebliebten Begriff auf Platz 1, mit dem gewünschten Begriff steht der Artikel des SPON ganz oben bei Google - aber ich wette, darüber haben sich die Damen und Herren der GEZ keine Gedanken gemacht...

Kommentare

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1. Kommentar vom 27. August 2007 20:18:24

Malte A.

Letztens hab ich auch wieder einen Bericht über die GEZ, bzw. deren Geldeintreiber gesehen. Ein Schrottplatzhändler muss doch tatsächlich ein defektes Radio anmelden, aus dem ein Mitarbeiter des Betriebes ein Ersatzteil ausbauen wollte. Das Radio war auf einem staubigen Schrank mit Ersatzteilen deponiert und das hat der fleißige Gebühreneintreiber gesehen und einfach eine Anmeldung ausgefüllt. Sagt doch auch alles über den Verein! Also ein ordentliches Image würden die nur bekommen, wenn die Sender verschlüsselt werden würden und mal die freischalten könnte. Da könnte es dann ja Staffelungen geben. Also Kim, dein Beitrag passt echt total ins Bild, dass ich bislang von der GEZ habe, und ich zahle sogar seit langem die Gebühren....


2. Kommentar vom 27. August 2007 20:20:14

Malte A.

Hier steht noch mehr dazu.....

http://www.golem.de/0708/54306.html

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