FAZ-Journalist denunziert Netzsperrengegner
10. Juli 2009 - von Kim - 0 Kommentare - Artikel kommentieren
Ich habe heute beschlossen, das Webangebot der FAZ künftig zu meiden. Erneut holt ein Journalist zu einem medialen Rundumschlag gegen Zensurgegner aus und klammert sich dabei auf beinahe kindische Weise an einem kleinem Projekt fest, das er entsprechend auseinander nimmt. Dabei stellt er das ganze so ziemlich stellvertretend für alle Netzsperrengegner hin. Ist das guter Journalismus? Ist das einen Artikel wert? Gemessen daran, dass so erschreckend wenig von der Rekordpetition Franziska Heines berichtet wurde, ist das alles einfach nicht ernst zu nehmen.
Ich möchte das Ganze fast blinden Aktionsjournalismus nennen. Denn, der Artikelverfasser von Amateure in der Falle fragt in nicht zu überbietender Naivität am Ende seines ersten Absatzes: Wie man macht es also besser? Man kann die Antwort darauf nur wiederholen. Sie lautet Löschen statt sperren. So einfach ist das. Und wenn das der Journalist nicht begreift und nicht in der Lage ist, die Ergebnisse vieler Studien dazu zu studieren, sollte man vielleicht über einen Jobwechsel nachdenken.
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