Kim Schneiders Blog - youngvisions.net

Beate Uhse 20mal teurer als die Konkurrenz

08. August 2007 - von Kim - 0 Kommentare - Artikel kommentieren

Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Der Noch-Branchen-Primus aus Flensburg verlängt z. B. für eine handelsübliche Gummipuppe satte 99 Euro. Bei eis.de, einem seit 2006 sehr erfolgreich etablierten Online-Store kostet das gleiche Produkt 4,97 Euro. Noch Fragen? Da bin ich selbst mit Mitarbeiterrabatt noch mit dem zehnfachen Preis dabei...

Das Geheimnis liegt in der perfekten Organisation. Während man auf seine sehr viel teurere Bestellung bei Beate Uhse monatelang (ja, monatelang...) warten muss, läuft laut eines Artikels vom Tagesspiegel dort alles nahezu perfekt.

Wenn Beate Uhse weiterhin so seinen guten Namen verbrennt und die zweifelhaften Manöver aus der holländischen Konzernführung so weitergehen, ist es meiner Meinung nach nur eine Frage der Zeit, bis der Konzern sein Online-Geschäft komplett einmotten kann.

Peinlich auch in meinen Augen die Ausflüchte unserer Pressestelle:

"Um einen Preisvergleich anstellen zu können, müssten wir die Produkte von Eis.de sehen und feststellen, ob wir hier überhaupt von den gleichen Produkten reden", heißt es dazu lapidar aus der Pressestelle.

Offenbar schläft unsere AG lieber weiter bis zum nächsten Knall. Das Baden-Gehen mit dem Versandzentrum oder die abgemahnten Dildos namens "Olli Kahn" waren offenbar nicht genug der Einschläge. Na dann gute Nacht.

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