94% für Abschiebung
10. Juli 2008 - von Kim - 0 Kommentare - Artikel kommentieren
Zwar ertappe ich mich gerade dabei, dass mein Blog einen kleinen Rechtsruck nimmt, aber bei der jüngsten Politikerdiskussion, die ich auf Christophs Welt aufgeschnappt habe, kommt mir die Galle hoch.
FDP-Rechtsexperte Stadler und Teile der SPD stemmen sich gegen die forsche Forderung der CSU diese beiden ekelhaften Individuen abzuschieben. Man solle nicht voreilig handeln. Wie bitte? Nicht voreilig? Resozialisierungsgedanke?
Herr Stadler, das ist bei diesen beiden Unmenschen schon lange vorher gescheitert! Die beiden sollen einfach nicht mehr unser Problem sein. Allerdings stimme ich wiederum der SPD-Kritik zu, das Thema als Wahlkampfsmittel zu mißbrauchen. Ging ja auch beim hessischen Koch voll daneben.
Ich finde leider nicht mehr das Zitat beim Welt-Artikel, in dem eine CDU-Politikerin - meiner Meinung nach zurecht - forderte, nicht erst so spät über Ausweisungen zu diskutieren. Wer als Gast in ein fremdes Land komme und dann stiehlt, schlägt oder sich andersweitig kriminell daneben benimmt, sollte spätestens nach dem zweiten Mal sofort ausgewiesen werden.
Übrigens befürworten 94% der Welt Online-Leser die Abschiebung von Serkan und Spyridon.
UPDATE (14. Juli 2008)
Ich will jetzt nicht die Kurden in Deutschland pauschal kriminalisieren, aber ein kleiner Fingerzeig auf die Stimmung in Deutschland ist das schon, wie ich finde: 5000 (!) Kurden in Deutschland feiern zur Zeit die Geiselnahme dreier Deutschen durch die verbotene PKK. Das finde ich als Gast in einem anderen Land schon schlimm/peinlich genug. Immerhin geht es hierbei nicht um ein läppisches Fußballspiel. Nimmt man an der Umfrage der Bild-Zeitung teil, kommt ein Ergebnis zutage, das eine klare Sprache spricht: 74% (bei derzeit rund 6000 Stimmen) sprechen sich für die Abschiebung derer aus, die da in Köln verbotene Flaggen zeigten.
Zwar ist das gefühlt noch irgendwie übertrieben, aber vielleicht sollten sich diejenigen mal Gedanken machen, was solche Aktionen zu ihrer Integration beitragen.
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