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Crysis: Erste Eindrücke

12. Dezember 2007 - von Kim - 1 Kommentar - Artikel kommentieren

Da ich mich nun durchgerungen habe, Crysis zu kaufen, will ich für dieses Maßstäbe setzende Spiel auch noch mein erstes Urteil abgeben. Gemäß Maltes Empfehlung (sein Desktop-PC ist etwa auf gleichem Leistungsniveau) habe ich beim Einstellen der Spieldetails alles auf medium gesetzt, nur Sound und Physik auf hoch. Sehr hoch kann ich nicht auswählen, da mir dazu eine Direct-X-10-fähige Grafikkarte fehlt. Auf Anti-Aliasing habe ich verzichtet. Da aber meine ATI X1900XT noch immer auf sehr hohem Level im Bereich Direct-X-9 läuft, habe ich mir eine Neu-Investition noch verkneifen können, zumal der Liefer-Status bei vielen Versendern bezüglich der begehrten nVidia 8800er-Karten zur Zeit ja eher dürftig ist.

Zurück zum Spiel: Die Installation hat fast eine halbe Stunde gedauert. Gut 15 GB schaufelt die DVD entpackt auf die Festplatte. Obwohl das Spiel unter Vista ohne Administrator-Rechte laufen soll, gelang es mir nur im Administrator-Context die Tastaturbelegungen auf meine Wünsche anzupassen. Ansonsten wurde da einfach nichts angezeigt. Ich habe übrigens trotz meines 64-Bit-Prozessors und des 64-Bit-Vistas das Spiel aus dem bin32-Ordner gestartet, bei der Demo hatte ich mit der 64er arge Probleme.

Das Spiel selbst ist sehr actionbetont und schon auf dem normalen Schwierigkeitsgrad in heftigen Actionszenen recht schwierig. Die KI der Computergegner ist besser als alles, was ich sonst kenne. Man kann Bäume umballern, umfahren, Melonen werfen und Gegner im Würgegriff packen und auf andere Gegner schleudern. An Brutalität fehlt dem Spiel also nichts. Explodierende Granaten krachen heftiger als man es aus anderen Spielen gewohnt ist, und ich kann mir aussuchen, ob ich einen Störsender im Dauerbeschuss mit meinem Sturmgewehr vernichte, oder ob ich ein paar Benzinkanister zur Hand nehme, die auf den Störsender werfe und mit wenigen Schuss auf die Benzinkanister eine Explosion hervorrufe, die den Störsender vernichtet. Herrlich!

Die Grafik ist atemberaubend, schon auf den mittleren Einstellungen. Im ersten Szenario verfällt man beinahe der Versuchung, erstmal am schönen Strand entlang Krebse zu jagen und auf die Berge zu starren, die beinahe Fotorealismus erreichen. Das Vergnügen scheitert allerdings an der bisher hohen Actiondichte des Spiels.

Den Multiplayer-Modus habe ich noch nicht getestet. Wer aber gern mal einen (ach so bösen) Shooter spielt, sollte jetzt zugreifen. Für Multiplayer ist das Spiel auch weniger gedacht. 30 Euro für das Spiel ist im Moment jedenfalls geschenkt.

Für Hardware-Fetischisten und als Orientierungshilfe will ich hier noch meine Hard- und Software-Details preisgeben:

Mein Rechner ist ein

Subjektiver Eindruck bisher: Absolut ruckelfrei, auch in heftigen Szenen.

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1. Kommentar vom 12. Dezember 2007 17:34:52

Malte A.

Gib mal in der Console "r_displayinfo 1" ein, damit wird dir die Framerate ausgegeben. :-) Es kommen später echt anspruchsvolle Szenen, Geröll fällt einen Berg hinunter und der Boden wackelt, da hat es anfangs (mit 4000+) noch geruckelt - jetzt mit dem Opteron 180 nicht mehr.

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