Outsourcing für
One-Man-Show
11. April 2008 - von Kim - 0 Kommentare - Artikel kommentieren
Die spinnen, die Inder. Heute ist es mir schon das zweite Mal passiert. Ein offenbar hoch angestellter Inder eines großen Software-Unternehmens bot mir Outsourcing an, für Entwicklungsdienstleistungen in Indien.
Diese blinde Kundenaquise ärgert mich. Soll ich mich denn selbst outsourcen? Ich bin ohnehin kein Freund von betriebswirtschaftlich stupidem Outsourcing. Oder blinder Produktion in China, nur, weil es gerade State of the Art ist. Zum Kotzen finde ich das, wenn in Deutschland Arbeitsplätze verloren gehen, und in China dann unter menschenverachtenden Methoden Produkte im Nachhinein teurer und mit schlechterer Qualität entstehen als wären sie nie outgesourct worden. Aber ich bin, was das betrifft, in einer sehr naiven Weltanschauung zuhause.
Dennoch können die Herren MBAs aus Indien ruhig zweimal hingucken, bevor sie spammen. Während mich der zweite heute immerhin freundlich anschrieb und zu einer Kontaktaufnahme einlud, erfuhr ich durch die erste Aktion wahres Spamming via Xing.
Outsourcing für eine Einzelunternehmung, sagenhaft.
Den ersten Herren habe ich dann auch für seinen Mißbrauch der Plattform beim Support gemeldet. Den Herren heute stellte ich die Gegenfrage, ob ihm denn bewußt sei, dass er einem Einzelunternehmer Outsourcing angeboten hat. Seine Antwort war freundlich, aber nichts-aussagend - typisch. Ich habe den Kontakt abgelehnt.
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