Kim Schneiders Blog - youngvisions.net

Jobangebot zum Arsch aufreißen

07. April 2008 - von Kim - 0 Kommentare - Artikel kommentieren

Heute wurde mir via Xing eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch für einen Job als .NET-Entwickler zugetragen. Ein Job, bei dem ich mir meinen zensierten Arsch aufreißen könne.

Zwar ist es natürlich immer wieder schön, solche Angebote zu erhalten, aber wenn der Herr Geschäftsführer in seinem Profil etwa Folgendes unter ich suche einträgt, wird er es sicher schwer haben, gute Leute zu finden. 

Ständig auf der Suche nach Kollegen, die richtig was drauf haben, neue Herausforderungen suchen und bereit sind sich dafür....[zensiert] .... Net-Umfeld, (...)

Nicht, dass ich etwas dagegen habe, mal ordentlich zu powern. Wer mich kennt, wird das aufgrund meines Artikels hoffentlich auch nicht anzweifeln. Aber in Zeiten, wo sich Arbeitgeber doch ein wenig ins Zeug legen müssen, um gute Leute zu kriegen, ist diese Äußerung doch ein schlechtes Aushängeschuld, oder?

Bei all den Deadlines, Blocker-Bugs und Lieber-Gestern-Als-Heute-Features sollte man zwischendurch auch manchmal im Blick behalten, dass man arbeitet, um zu leben - und nicht umgekehrt.

Bei Firmen wie PPI oder CAS kann man sich doch immer wieder was abschauen.

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