Morgenstund hat Gold im Mund
10. April 2007 - von Kim - 0 Kommentare - Artikel kommentieren
Heute morgen hab ich ihn überwunden, den inneren Schweinehund. Gestern, als ich mich gegen 24.00 Uhr ins Bett legte, dachte ich kopfschüttelnd daran, mit wie wenig Schlaf ich während meiner Ausbildung ausgekommen bin. Ich hatte auch einen Schlafwissenschaftler im Ohr, dem ich vor einigen Wochen im Radio zuhörte.
Der erzählte nämlich, dass der Körper nur knapp zwei Wochen braucht, um sich auf einen neuen Schlafrythmus einzustellen. Man müsse nur den o. g. Schweinehund überwinden. Sieben Stunden Schlaf seien bei den meisten Menschen völlig ausreichend. Zwar habe ich zu dem Thema dann im Internet auch einiges andere gelesen, auch auf seriös wirkenden Seiten. Doch ich vertraue da mal dem Professor aus dem Radio.
Dass ich dann im Bett liegend nicht so wirklich einschlafen konnte (passiert mir sehr selten), ist eben genau der Grund, warum ich mir sage, mal wieder früher aufstehen zu müssen. Das hängt auch wieder mit dem Herrn Schweinehund in mir zusammen.
Ich schaffe zu wenig in letzter Zeit, und das soll wieder anders werden. Mir kommt es so vor, dass ich trotz der vielen Stunden, die ich während meiner Ausbildung im Auto verbrachte, mehr Zeit abseits des Jobs hatte, als es heute der Fall ist.
Und ich ärgere mich, dass so vieles neben meiner Projekte auf der Strecke bleibt. Meinen Wohnungskauf wollte ich eigentlich schon längst hinter mir haben. Mit dem Renovieren meines baldigen Eigentums hätte ich auch schon mal anfangen können.
Heute jedenfalls ist mir das Aufstehen ganz gut gelungen, und danke an den Regengott, das feuchte Wetter heute morgen hat geholfen.
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