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100 Jahre JFS, 10 Jahre Abi

13. Mai 2008 - von Kim - 0 Kommentare - Artikel kommentieren

Blog-Bild: 100 Jahre JFS, 10 Jahre Abi
100 Jahre JFS, Teile des Jahrgangs 1998

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Treffen zum 10-Jahres-Abitur-Jubiläum an der Fischerhütte in Fitzbek

Ziemlich genau 10 Jahre ist es jetzt her, mein Abitur. Gleichzeitig wurde die JFS 100 Jahre alt. Dazu gab es eine Woche Festlichkeiten und ein Abituriententreffen, das aufgrund der Gäste besser wurde, als ich es erwartet hatte.

Allerdings war der Samstag, den ich als Höhepunkt der 100-Jahres-Feier vermutete, eine Enttäuschung. Ich hatte erwartet, dass die Lehrer auf der kleinen Bühne in der Aula vorgeführt werden und singen müssen. Oder irgendsowas. Von der Modelleisenbahn hab ich auch nichts gesehen. Überhaupt gab es nur wenige Lehrer zu sehen. Der gute HaJo Köstler gab sich die Ehre und war so gut drauf wie eh und je. Und natürlich waren die Elternlehrer da, aber viel mehr nicht. Sehr beeindruckt hat mich dann der Auftritt der grauen Eminenz Dr. March. Mein damaliger Rektor hatte sich kaum verändert und versprühte immer noch diese respektvolle Aura. Sein Gang war auch der alte. Ja, bei dem Mann sind wir bis zur Oberstufe aufgestanden, wenn er den Raum betrat - und auch, wenn er ihn verließ. Ein Bier hatten wir allerdings nicht für ihn. Stattdessen gab's Prosecco und einen Sonnenbrand auf meine Platte. Mit einem Hinweis auf seine germanische Pflicht, Katrins Buchvorstellung zu besuchen, verließ uns die Respektsperson wieder.

Am Sonntag ging es denn auf zur Party in der Pampa. Die legendäre berüchtigte Fischerhütte in Fitzbek war das Ziel. Dort angekommen (mit halbstündiger Verspätung, in der Hoffnung, gleich vom Grill abgreifen zu können), erfreute ich mich des Anblicks wirklich vieler altbekannter, gut gelaunter Gesichter. Und übrigens auch darüber, dass das Navi meines neuen Autos selbst in dieses Niemandslandziel findet. Mit tollem Wetter beseelt, entstanden viele schöne Was-machst-Du-so-Gespräche. Ohne so gutes Wetter wäre die Feier aber mit Sicherheit bös ins Wasser gefallen. In die Hütte hätten nicht alle gepasst, und auch die sonstigen verfügbaren Dächer hätten nie ausgereicht. Und, liebe Organisatorinnen-Freunde: Eure Grillkünste sind arm. Aber das brokenlandische Niveau ist da ja nun mal hoch. Unterm Strich aber ein fantastischer Abend mit erwartet vielen nicht-trinkenden Fahrern; Die logistischen Rahmenbedingungen waren eben schwach. Da aber die Gäste Weltklasse waren und die Makel kaum zum Tragen kamen, war es eine wirklich tolle Feier.

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